Als StartseiteBookmarken

Sie sind hier: PBS - PBS-Sortimente - Text 28

Ein Service von




Warenkunde: Das Papier - Papierherstellung heute

Warenkunde: Das Papier - Papierherstellung heute

Holz Die Papierindustrie setzt überwiegend Holz aus Durchforstungen (Industrie- oder Schwachholz) ein und trägt dadurch wesentlich zur Waldpflege bei. Stammholz dagegen wird für die Möbelverarbeitung verwandt.
Holzschliff Faserstoffe, die durch das Schleifen von Holz gewonnen werden. Dieses Verfahren wurde den Wespen abgeguckt, die durch Zermahlen von Holzfasern einen papierähnlichen Brei für ihren Netsbau produzieren. Das mechanische Zerfasern geschieht, indem entrindete Stämme durch ständiges Zuführen von Wasser an routierenden Schleifsteinen gepresst werden. Es gibt Weiss - Schliff - hauptsächlich aus Fichtenholz und Braun-Schliff - hauptsächlich aus Kiefernholz geeignet für Packpapier oder Lederpappe
Holzzellstoff Bei der Gewinnung von Holzzellstoff wird das zu Schnitzeln zerkleinerte Holz unter Zuführung von Säuren unter Dampfdruck gekocht. Der so gewonnene Zellstoff wird anschließend von unerwünschten Bestandteilen wie Sand, Splitter oder Stoffknoten gereinigt.
TMP bzw.
CMP/CTMP
Thermomechanisch erzeugter Holzstoff. Ermöglicht bei holzhaltigen Papieren eine wesentliche Reduzierung des Zellstoffanteils, oft auch die Verringerung des benötigten Papier-Eigengewichts. Dieses Verfahren hat jedoch ein wesentlich höheren Energiebedarf. CMT/CTMP chemisch-mechanisch bzw. chemothermomechanisch erzeugter Holzstoff ist einen Weiterentwicklung des TMP Verfahren, mit denen eine Ausbeute von mehr als 90 % (gegenüber 50% bei Zellstoff) erreicht wird. Auch hier hoher Energieverbrauch jedoch hoher Weißgrad
Synthetischer
Zellstoff
Papier aus synthetischen Fasern ( z.B. Polyamid oder Polymer ) zum Teil mit Füllstoffen angereichert, zeichnen sich durch eine hohe Gebrauchsfestigkeit aus. Diese langlebigen Kunststoffpapiere werden u.a. für Landkarten und langlebige Dokumente wie Führerscheine und KFZ Briefe verwendet.
Altpapiere Neben Holzschliff und dem Zellstoff spielt das Altpapier bei der Herstellung von geringwertigem Papier eine bedeutende Rolle. Gebrauchtes Papier und Pappe oder aus der Verarbeitung zurückgeführt, werden nach Säuberung und Entfernen der evtl Druckfarb-Rückstände als Halbstoffe erneut dem Fabrikationsprozess zugeführt.
Lumpen und
Hadern
Zu den Faserstoffen gehören nach wie vor Lumpen, die aus Baumwolle, Leinen, Jute oder anderen Geweben gewonnenen Faserstoffe. Wegen der hohen Festigkeit und Beständigkeit heute bevorzugt, werden sie für Papiere mit hohen Ansprüchen verwendet, wie z.B. Banknoten oder Wertpapiere. Die Bedeutung geht allerdings stark zurück.
Füllstoffe Bei der Blattbildung verbleiben in den miteinander verfilzten Fasern winzige Hohlräume. Diese müssen aufgefüllt werden damit die Oberfläche für das Beschreiben bzw. Bedrucken hinreichend geschlossen ist. Füllstoffe dürfen keine chemische Reaktionen auslösen. Verwendet werden u.a. Silikate (Kodin), Sulfate (Gips) oder Oxyde.
Leim Um Papier beschreibungsfähig zu machen, muss es geleimt werden. Lediglich Papier mit hoher Saugfähigkeit wie Lösch- oder Filterpapier, fertigt man ohne Leimzusatz.
Es gibt verschiedene Leimarten.
  1. Die Stoffleimung (vegetabilische). Hier wird der Leim dem flüssigen Faserbrei zugesetzt
  2. Die Oberflächenleimung. Sie erfolgt innerhalb der Trockenpartie und wird speziell u.a. bei Zeichen- oder Lichtpausrohpapieren angewendet
Die gebräuchlichsten Leime sind Harzleime und in zunehmenden Maße chemische Leime.
Farbe Die Färbung der Papiere erfolgt vorwiegend bereits im "Stoff" dem Faserbrei. Es gibt allerdings neben den durchgefärbten Papieren auch gestrichene Papiere allerdings mehr im Kartonbereich.
Wasser Ohne Wasser läuft nichts, weder bei der Zerfaserung der Rohstoffe, oder bei der Reinigung, noch bei der Verdünnung in dem Stoffauflaufsystem. Die Papierindustrie benötigt Unmengen von Wasser, möglichst weich und frei von Sink und Schwebestoffen (Eisen und Mangan), denn der Papierbrei besteht zu 99 % aus Wasser und nur 12 % aus Fasermaterial. Dies wirft vor allem schwerwiegende technische und finanzielle Probleme auf. Zur Herstellung von 1kg gebleichtem Zellstoff werden ca. 500 Liter und von 1 kg Feinpapier etwa 1000 Liter Wasser benötigt. In den Ländern, in denen wenig auf Umweltverschmutzung geachtet wird, ist daher die Produktion wesentlich günstiger. Hier wird das aus der Fabrikation stammende Wasser ungereinigt in die Flüsse zurückgeführt. Es gibt kaum Filteranlagen weder für das Wasser noch für die Dämpfe, die bei der Bearbeitung mit Säuren und Laugen entstehen.

Eine Vielzahl von Stoffen wird für die Herstellung von modernem Papier verwendet... Beispiel Ringblöcke von Online Schreibgeräte

Weitere Texte zum Thema Warenkunde anzeigen.





Sie sind hier: PBS - PBS-Sortimente - Text 28
Copyright - Alle Texte, Bilder und Grafiken sind urheberrechtlich geschützt
Web-Design und Hosting: www.dynamic-web.fr

Diabète en France | Poitiers Online | Echantillons gratuits | Web-Design Poitiers | Carte de France