 | Das Sortiment auf dem Prüfstand
Ein Sortiment kann nur so erfolgreich sein, wie der Kunde es zulässt. Deswegen ist es notwendig, mit einem erfolgreichen Sortiment zunächst einmal auf die Kundenbedürfnisse und Marktgegebenheiten einzugehen. Darum muss eine Marktanalyse vor Ort entstehen, denn der Kunde entscheidet nicht überregional. Der Kunde entscheidet in seinen Einkäufen regional zwischen Ihnen, Ihrem Wettbewerb und entscheidet vor Ort, wo er seine Einkäufe tätigt. Wer bietet ihm mehr, wer bietet ihm das bequemere Angebot, wer bietet ihm mehr Beratung, wer bietet ihm mehr Impulse? Was auch immer die Kaufentscheidung des Konsumenten ist, darauf werden wir später noch eingehen.
Wenn wir Sortimente auf den Prüfstand stellen, muss auch ein weiteres Kriterium erfüllt werden, d.h., mit welchen Sortimenten will ich mich im Markt profilieren. Sortimente auf den Prüfstand zu stellen heisst, eine Unterteilung durchzuführen, ob Sie bedarforientierte Sortimente oder einkaufsorientierte Sortimente führen.
Bedarfsorientierte Sortimente sind Sortimente, bei denen der Konsument der Meinung ist, er kenne sich mit der Anwendung und dem Nutzen dieser Sortimente aus. Es sind Standardprodukte, es sind Produkte, mit denen der Kunde jeden Tag umgeht. Dies ist in der Regel beratungsarme, pflegearme und arbeitsarme, also eben Standardware, Vergleichsware, bekannte Ware wie Ordner oder Schulhefte. Sie machen nicht besonders viel Spass beim Einkauf, es ist eine lästige Notwendigkeit, es ist langweilig und zeitraubend für denjenigen, der sich damit beschäftigen muss.
Die andere Ansprache in der Sortimentsprüfung heisst:
- Welche meiner Sortimente sind einkaufsorientiert?
- Einkaufsorientierte Sortimente sind immer Sortimente, die dem Kunden auch viel Spass machen, wo er noch einen Beratungs- oder Nutzenbedarf hat.
- Diese Sortimente sind beratungsfähig und pflegebedürftig, sie müssen Spass machen, sie sollten sich um das Schenken und das eigene Belohnen drehen.
- Das könnten loses Briefpapier oder Trendartikel sein.
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